JESUS ICH VERTRAUE AUF DICH

So wie es auf dem Bildnis des Barmherzigen Jesus steht,
so sollten wir auch aus tiefester Überzeugung sagen:
JESUS ICH VERTRAUE AUF DICH.
Wir wünschen Ihnen und uns allen immer
das nötige Vertrauen auf die Hilfe und Gnade
des Himmels.
Bitten wir Jesus und den Vater im Himmel
doch täglich um Schutz und Segen für uns, unsere
Lieben und alles was uns anvertraut ist.
So können wir getrost in die Zukunft blicken.
Wissen wir uns doch behütet und beschützt
vor dem, was in der Zukunft kommen mag.

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir
getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und
am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Ein wunderbares Zeugnis Schutz durch das Barmherzigkeitsbild

Eine Entwicklungshelferin, die in Afrika lebt, berichtete
von dem schrecklichen Bürgerkrieg, den sie dort miterlebte.
Eine Bekannte schrieb ihren Bericht auf:

In einer neu erbauten Kirche befand sich ein großes
Bild des „Barmherzigen Jesus“ von Schwester Faustine.
Die Kirche war voll Menschen und sie beteten den
„Barmherzigkeitsrosenkranz“. Da drangen die Soldaten
in die Kirche ein und wollten, wie gewohnt, die Menschen
ermorden. Die Menschen liefen aber nicht, wie
sonst, schreiend herum, sondern sie blieben auf dem
Boden knien und beteten weiter: „Durch sein schmerzhaftes
Leiden habe Erbarmen mit uns und der ganzen
Welt ……“.

Die Soldaten waren so verdutzt, dass sie nicht wussten,
was sie jetzt anfangen sollten. Sie zogen sich zur Beratung
vor die Türe zurück. Dann sind sie abgezogen.

An diesem Zeugnis aus Afrika zeigt sich deutlich, was
Jesus der Schwester Faustine versprochen hat:
„Ich verspreche, dass die Seele, die dieses Bild verehrt,
nicht verloren geht. Die Häuser, ja sogar die Städte,
wo dieses Bild verehrt wird, werde ich verschonen und
beschützen ….“.

Später schickte diese Frau aus Afrika eine Karte mit
dem Barmherzigen Jesus. Sie schreibt, vor diesem
Bürgerkrieg war das Bild in Familien gewesen, die es
für einen Tag oder eine Woche zur Verehrung aufnahmen.
All diese Familien sind vor Flucht und Plünderung
und Zerstörung verschont geblieben.
Schwester Faustine wurde am „Weißen Sonntag – dem
Barmherzigkeitssonntag“ 2000 in Rom heilig gesprochen.
Ihre Botschaften sind also kirchlich anerkannt.

Lob, Dank, Preis und Ehre sei Gott dem Herrn – der den
Menschen selbst in Kriegszeiten so großen Schutz und
Hilfe bietet.

Jesus sagte auch zu Schwester Faustine:
„Die Menschheit erlangt niemals Frieden, solange sie
nicht zur Quelle der Barmherzigkeit Gottes findet!“.
Jeder von uns kann so viel für den Frieden tun. Beten wir
den Barmherzigkeitsrosenkranz!

Das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in
Krakau bittet uns folgende Stellungnahme zum
Barmherzigkeitsrosenkranz weiterzugeben.

....aufgrund der vielen Bitten und Anfragen, die an die
Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und
an den Rektor des Heiligtums der Barmherzigkeit Gottes
in Krakau-?agiewniki gerichtet wurden, haben die Theologen
die deutsche Übersetzung des Rosenkranzes zur
Barmherzigkeit Gottes, die sowohl vom Sankt Faustina
Sekretariat, Brilon, als auch durch die Kongregation, verbreitet
wurde, überprüft.

Übereinstimmend wurde dabei eine der Formulierungen
dieser Übersetzung als theologisch nicht richtig beurteilt.
Das führt dazu, dass der tiefe Inhalt dieses Gebetes, das
Jesus durch Schwester Faustina übermittelt hat, nicht
ganz widergespiegelt wird. Es geht hier um die Worte:
na przeb?aganie, die als zur Sühne übersetzt sein sollten,
und nicht als um Verzeihung zu erlangen, also otrzyma?
przebaczenie. Die Worte um Verzeihung zu erlangen,
verändern nämlich den Sinn des Gebetes und führen die
Gläubigen in die Irre. Sie könnten dann meinen, dass das
Gebet des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes den
Empfang des Sakramentes der hl. Beichte unnötig machte.
Das Wort przeb?aganie (Sühne) findet sich nicht nur im
Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, sondern auch an
vielen Stellen in der Heiligen Schrift. Dort benutzen es
die vom Heiligen Geist inspirierten Autoren im Sinne von
Sühneopfer. Als Beispiele seien das dritte Buch Moses
(Leviticus), das vierte Buch Moses (Numeri), der Hebäerbrief
(2,17) und der erste Johannesbrief (4,10) angeführt.
In diesen Texten wurde das Wort przeb?aganie als Sühne
übersetzt. Auch in der deutschen Übersetzung des Tagebuches
der hl. Schwester Faustina findet sich im Text des
Rosenkranzes (Nummer 476) das richtige Wort Sühne.
Um die bischöfliche Imprimatur zu erhalten, ist es auf
der einen Seite notwendig den Text des Gebetes möglichst
wortgetreu wiederzugeben und sich andererseits
sorgfältig um die theologisch-dogmatische Richtigkeit zu
bemühen. Alle Übersetzungen des Tagebuches der hl.
Schwester Faustina – auch die deutsche – besitzen eine
Imprimatur, weil sie diesen Bedingungen genügen.
Aufgrund der oben genannten Argumente und wegen
der Sorge um die Richtigkeit der Verbreitung der Verehrung
der Barmherzigkeit Gottes sowie zum Besten der
Gläubigen, bitten wir Sie, alle Veröffentlichungen, die die
nicht richtige Übersetzung des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit
Gottes beinhalten, aus dem Verkehr zu ziehen.
Auch im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau?agiewniki,
wird der Rosenkranz zur Barmherzigkeit
Gottes in der überarbeiteten Fassung verbreitet.

Mit herzlichen Grüßen aus Polen nach Deutschland
Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes
ul. Siostry Faustyny 3
30-420 Krakau-Lagiewniki Polen

Bitte beten sie zukünftig immer diese offizielle Version:

Vater unser...
Gegrüßet seist du, Maria...
Ich glaube an Gott...

Große Perlen: Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib
und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles
geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus,
zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der
ganzen Welt.

Kleine Perlen: Durch Sein schmerzhaftes Leiden habe
Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.

Zum Schluss: Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger

unsterblicher Gott, habe Erbarmen mit uns und mit der
ganzen Welt . Tagebuch, 476

 


(c)Pilgerreisen Peter Koros


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