Segnen

Pater Pio sagte einmal, der Muttersegen ist der stärkste Segen nach dem Priestersegen. Viele Katholiken wissen heute nicht mehr, daß jeder Laie segnen kann und sollte. Früher wußten das die Menschen noch. Sie machten ihren Kindern beim Verlassen des Hauses ein Kreuzzeichen auf die Stirn mit Weihwasser. Aber wie wenige Katholiken haben noch einen Weihwasserkessel im Haus. Man kann aber auch mit einem geweihten Kreuz oder einer geweihten Medaille segnen.

 

Uns berichtet ein begnadeter Priester aus Österreich, daß sein Grundstück nach Tschernobyl mit Geigerzählern untersucht wurde. Die Soldaten, die ganz hohe Becarellwerte auf allen Nachbargrundstücken festgestellt hatten, waren äußerst erstaunt, daß auf seinem Grundstück keine Verseuchung vorlag. Mehrere Vergleichsmessungen brachten immer wieder das gleiche Resultat. Das täglich gesegnete Grundstück des Herrn Pfarrer war gegen alle Gesetze der Physik und der Natur frei von der radioaktiven Verstrahlung. Der Priester hatte auch noch ein anderes Erlebnis. Ein Brunnen im Ort war so verseucht, daß man Ihn schließen mußte. Der Priester schüttete 1/2 Liter Weihwasser hinein und bestand danach auf einer erneuten Prüfung. Nun waren alle Beteiligten sehr erstaunt, es zeigte sich beste Trinkwasserqualität. Dieser Priester erzählte uns, daß sein Freund als Priester bei der Resl von Konnersreuth war und ihm von folgendem Erlebnis berichtete: Immer wenn er die Resl segnete, versuchte diese an ihm vorbei hinter ihn zu schauen. Er fragte sie warum sie das tue. Sie antwortete: Immer wenn sie segnen, steht Jesus hinter ihnen und führt ihre Hand.

 

Nur wenige Leute ahnen welche große Hilfe uns Gott mit dem Segnen und mit dem Weihwasser gegeben hat. Die meisten Menschen sind entsetzt und betrübt wenn sie z.B. in den Medien die Opfer von Erdbeben, anderen Katastrophen, Hunger, Krankheiten und anderem Leid sehen. Viele sagen, wenn ich doch nur helfen könnte. Dabei können sie soviel helfen, auch ohne materielle Mittel, durch Gebet und Segnen.

 

Viele Unglücke würden sich nicht ereignen, würde man die Autos vor der Abfahrt segnen, sowie während der Fahrt die Straßen und die Autos der anderen. Sie können die Menschen in den Städten und Dörfern an denen sie vorbeifahren segnen. Wenn die Schulkinder zu Hause Ihre Lehrer segnen und für sie beten würden, wieviel Kinder hätten weniger Probleme mit der Schule und den Lehrern. Das gleiche gilt auch für den Arbeitsplatz, den Chef und die Kollegen. So mancher Gang zur Behörde, zum Arzt, Zahnarzt usw. würde viel besser verlaufen, wenn der Segen Gottes darauf ruht.

 

Es ist so einfach den Segen Gottes zu erbitten, mit einem Kreuz, Weihwasser, Medaille oder mit der Hand ein Kreuzzeichen zu machen und dabei zu sagen:

 

Ich segne Dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

 

Sie können diesen Segen natürlich auch nur in den Gedanken ausführen.

 

Der Segen ist eine Macht die das Böse überwindet. Segnen sie immer wieder und sie werden merken wie Hilfe verschiedenster Art spürbar wird, egal in welchen Anliegen. Ich erlebte wie bei streitenden Menschen, durch mein segnen in Gedanken, schlagartig der Streit beendet war. Ein Beteiligter sagte zu mir: plötzlich dachte ich, das lohnt sich doch gar nicht und blieb still. Ein Bekannter der sehr aufgebracht war, wegen all seiner großen Probleme, sehr laut und aggressiv wirkte, wurde von mir unauffällig mit einer Medaille gesegnet. In Sekunden entspannte sich sein Gesicht, er wurde ruhig, lächelte sogar als er ging. Kurze Zeit später rief er an: was habt Ihr mit mir gemacht, daß es mir jetzt so gut geht, seit ich bei euch war, während es mir den ganzen Vormittag so schlecht ging. Segnen wir auch unsere Feinde und sie werden uns nicht mehr so schaden können.

 

" Segnet, die euch verfluchen; tut wohl denen die euch hassen!" (Mt 5,44)

 

Altchristliches Segensgebet

 

Der Herr sei vor Dir, um Dir den rechten Weg zu zeigen.

 

Der Herr sei neben Dir, um Dich in die Arme zu schließen, um Dich zu schützen.

 

Der Herr sei hinter Dir, um Dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.

 

Der Herr sei unter Dir, um Dich aufzufangen wenn Du fällst

 

und Dich aus der Schlinge zu ziehen.

 

Der Herr sei in Dir, um Dich zu Trösten, wenn Du traurig bist.

 

Der Herr sei um Dich herum, um Dich zu verteidigen, wenn andere über Dich herfallen.

 

Der Herr sei über Dir, um Dich zu segnen.

 

So segne Dich der gütige Gott.

 


(c)Pilgerreisen Peter Koros


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