Die Hl. Messe

Die Hl. Messe (Eucharistiefeier) ist die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers auf Golgotha.

Der Hl. Pfarrer von Ars sagte dazu:

Wollt ihr euch einen Begriff machen von der Größe des Wertes der Hl. Messe?. Es genügt, wenn ich euch mit dem Hl. Johannes Chrysostomus sage, daß die Hl. Messe den ganzen himmlischen Hof erfreut, alle armen Seelen des Fegefeuers erquickt, alle Segnungen auf die Erde herabzieht und Gott mehr Ehre gibt als die Leiden aller Märtyrer, als die Bußübungen aller Einsiedler, als alle Tränen, die sie seit Anbeginn der Welt vergossen haben, und als alles, was sie noch bis zum Ende der Welt tun werden. Und warum? Der Grund dafür ist ganz klar: alle die Handlungen werden von mehr oder weniger schuldigen Sündern verrichtet; während es im hl. Meßopfer ein seinem Vater ebenbürtiger Gottmensch ist, der ihm das Verdienst seines Todes und Leidens aufopfert. Alle diese Werke sind Werke der Menschen und die Hl. Messe ist das Werk Gottes. Das Martyrium ist das Opfer, das der Mensch Gott mit seinem Leben darbringt. Die hl. Messe ist das Opfer, das Gott für den Menschen mit seinem Leib und Blut darbringt. Der hl. Pfarrer von Ars.

Wenn man dies gelesen hat, wird man wohl leichter verstehen können, warum Bitten, die wir in der hl. Messe an Gott herantragen besonders gut Erhörung finden. Oft erhalten wir schnelle Hilfe auch in schweren Anliegen, wenn wir auch außerhalb der Sonntagsmesse noch an hl. Messen teilnehmen und diese für ein bestimmtes Anliegen aufopfern. Man kann aber auch hl. Messen aufopfern indem man ein Meßstipendium von meist 10,- bis 30,- DM an einen Priester in der eigenen Pfarrgemeinde oder auch an ein Kloster gibt. Diese Meßstipendien werden oft auch an bedürftige Priester im Ausland weitergegeben, die keinerlei Bezahlung erhalten und nur von Spenden der Gläubigen leben können und davon oft auch noch die nötigen Mittel für ihren Seelsorgedienst aufbringen müssen.

z.B. Benzin für Ihr Auto usw.

Außerdem heißt es:

Durch jede Hl. Messe milderst du dein eigenes Fegefeuer mehr als durch ein anderes Bußwerk. Auch kann man durch Aufopfern von Hl. Messen ( Besuch / Meßstipendien) den Armen Seelen seiner Angehörigen, sowie auch fremden Armen Seelen viel Leid im Fegefeuer ersparen, beziehungsweise erwirken, daß sie eher erlöst werden. Sie sich uns sehr dankbar und erweisen uns schon hier auf Erden Hilfe. Ganz sicher werden Sie uns auch am Richterstuhl Gottes hilfreich sein.

Auch der Mutter Gottes machen wir damit eine große Freude, wenn wir hl. Messen für Arme Seelen, zur Bekehrung von Menschen und zur Rettung sterbender Todsünder aufopfern.

Ich kann nur bezeugen, daß eine große Hilfe von der hl. Messe ausgeht. Immer wieder rufen mich Menschen an oder schreiben mir, daß sie große Hilfe durch das Aufopfern von Hl. Messen erfahren haben.

Einer Lehrerin, die ein fast unlösbares Problem hatte, riet ich ein paar hl. Messen lesen zu lassen. Schon nach kurzer Zeit (etwa 4 Wochen) rief sie mich an und sagte: "Ich habe das mit den hl. Messen so gemacht, wie du mir gesagt hast, es hat wirklich geholfen!"

Zwei befreundete Frauen riefen mich an und erzählten mir, daß sie so gerne an einer Wallfahrt nach Medjugorje teilnehmen möchten, die wir in 3 oder 4 Wochen geplant hatten. Sie hätten aber wenig Aussichten mitzufahren, da ihre Männer dagegen wären und sie auch wahrscheinlich keinen Urlaub bekämen. Ich sagte ihnen, sie sollten es einmal mit dem Aufopfern von einer hl. Messe in Ihrem Anliegen probieren, es würde sicherlich helfen. Sie beauftragten mich damit, die 2 hl. Messen zu bestellen. Ich formulierte bei der Bestellung der Meßintension die Bitte, daß diese beiden Frauen ungehindert von Familie und Beruf an der Wallfahrt teilnehmen können und opferte sie für die Armen Seelen auf. 1 - 2 Wochen später riefen sie erfreut an und erzählten mir, daß sie mitfahren könnten. Die Ehemänner hätten zugestimmt, sie bekämen Urlaub und von der einen Frau fuhr der Ehemann zu ihrer größten Freude auch noch selbst mit.

Schnelle Hilfe habe ich auch erfahren durch ein paar hl. Messen, wenn Menschen verstritten waren und unversöhnlich schienen.

Einer 38 jährigen Frau die einen passenden Ehemann suchte und mir ihr Leid klagte, riet ich zu hl. Messen und zum tägl. Rosenkranzbeten. Da sie auch noch andere Probleme hatte riet ich auch dazu einen Priester aufzusuchen. Schon nach ca. 1/4 Jahr rief sie mich wieder an und berichtete, sie hätte meinen Rat befolgt und nun den idealen Mann gefunden. Inzwischen ist sie verheiratet.

Erst vor kurzem erhielt ich ein Schreiben in dem mir eine Pilgerin mitteilte, welch gute Erfolge das Aufopfern von hl. Messen in ihren verschiedensten Anliegen hatte. Nun sollte ich wieder Meßstipendien an bekannte Priester weiterleiten, da sie wieder Bitten hätte.

Oft überrascht uns der liebe Gott, indem wir viel mehr bekommen als wir in unseren Anliegen erbitten.

Wie können wir eine hl. Messe aufopfern:

Wenn wir eine hl. Messe lesen lassen, genügt es, wenn wir beim Priester den Namen der verstorbenen Person oder mehrere Namen angeben (bzw. "für die Armen Seelen" oder "nach Meinung", d.h. in einem Anliegen, das wir dann Gott im Stillen mitteilen). Wir können die hl. Messe auch zu Ehren der Engel, der Heiligen, der Mutter Gottes, des kostbaren Blutes, der hl. 5 Wunden oder auch zu Ehren der Hl. Dreifaltigkeit aufopfern.

 


(c)Pilgerreisen Peter Koros


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